Mittwoch, 29. Oktober 2008

Wochenende in Nordirland

Nachdem mir eben aufgefallen ist, dass wir seid fast 2 Wochen nicht mehr gepostet haben, werde ich nun mal wieder ein paar Zeilen schreiben.

Mittlerweile haben wir beide mehr und mehr zu tun für die Uni. Bei mir sind in nicht mal mehr 3 Wochen 3 Assignments abzugeben - und ein viertes eine Woche später. Da muss man sich so langsam mal auf die Hinterbeine setzten. Aber das erste - und bei weitem aufwendigste - Assignment habe ich schon halb fertig. Und für die beiden anderen habe ich zumindest schon mal ein bisschen Recherche betrieben :-).

Neben der Uni lassen wir es uns aber nicht nehmen, ein bisschen was vom Land zu sehen.
Vorletztes Wochenende waren wir Samstags noch mal auf dem Oktoberfest. Die Stimmung hier in Irland ist bei sowas immer super - das macht einfach richtig Spaß.
Sonntags waren wir dann in der Chester Beatty Library and Gallery, einer Ausstellungsbibliothek in Dublin. Ausgestellt sind Bücher aus allen Kulturkreisen und Jahrhunderten. Und alle sehr reich verziert, mit enorm detaillierten Zeichnungen. Ich hätte hier Stunden damit verbringen können, einfach nur die Bücher anzustarren :-). Leider durfte man nicht fotographiere, aber ich habe mir mal 2 Bilder von der Homepage geholt:





Da wir das Wochenende beide ein bisschen mit Erkältungen zu kämpfen hatten und mal ein bisschen was für die Uni tun wollten, war es dass dann auch :-).

Dafür haben wir dieses Wochenende einen 2Tagesauflug nach Nordirland gemacht.
Samstag morgen um 8 Uhr haben wir uns in den Bus gesetzt und sind gegen 11 Uhr in Belfast angekommen. Da haben wir uns dann erst mal zur Touristen Information begeben und ein Bed&Breakfast für die Nacht gebucht. Das war zwar nicht so der Renner (etwas älter, kein eigenes Bad und das Bett so durchgelegen, dass man immer in die mitte gerollt ist - aber für eine Nacht ist das ja egal), aber immerhin einigermaßen günstig.

Im Anschluss daran haben wir uns in einen der Stadt-Tour-Busse gesetzt, der uns 1 1/2 Stunden lang durch Belfast geführt hat. Am Anfang war es richtig gut, da es nicht geregnet hat und wir oben saßen, wo der Bus nicht überdacht ist. Da war die Aussicht natürlich prima. Nach einer halben Stunde hat es allerdings angefangen zu regnen und wir haben uns runter gesetzt, wo wir leider fast nichts mehr gesehen haben :-(. Aber ich glaube, so viel verpasst haben wir nicht, denn so sehenswert ist Belfast nicht. Es hat zwar 1-2 schöne Gebäude, aber insgesamt ist es recht klein (vergleichbar mit Mannheim) und viele Gegenden sind recht schäbig).
Das interessanteste an der Stadt ist der politische Hintergrund - in den 70er Jahren herrschten Bürgerkriegsähnliche Zustände, von denen heute noch viele Bilder zeugen, die zur Erinnerung an Hauswände gesprayd wurden.
Hier ein paar Eindrücke, Bilder von der Shankill Road, die pro England ist:






Das ist die Peace Line, die den katholischen vom protestantischen Stadtteil trennt - 4 Übergänge, die heute offen sind - nur am Wochenende werden zwei davon geschlossen zum Gedenken.

Und hier noch 1-2 Gebäude, damit ihr auch noch was anderes von Belfast seht :-).






Nachdem wir den ganzen Samstag bei Regen durch die Stadt gelaufen sind, um die Wandbilder zu fotographieren waren wir froh, abends im B&B zu sein und Sonntags bei deutlich besserem Wetter aufzuwachen.
Im 9 Uhr ging unsere Bustour zur Antrim Coast, der Norsostküste, los. Die ist mit das schönste, was wir bisher von Irland gesehen haben.
Neben ein paar Stops bei alten Schlössern und Burgen war die erste Hauptattraktion Carrick-a-rede, eine Hängeseilbrücke zwischen Steilklippen gespannt. Ein fantastisches Erlebnis, die zu überqueren, während der Wind an einem zieht (wir hatten zwar ganz gutes Wetter, aber es war enorm stürmisch). Von der tollen Aussicht und Landschaft ganz zu schweigen.
Hier ein paar Bilder:












Nach einem etwa einstündigem Aufenthalt ging es weiter zur Hauptattraktion: dem Giant's Causeway.
Was Wikipedia hierzu sagt:

"Die UNESCO rechnet ihn zum Weltnaturerbe. Er besteht aus etwa 40.000 gleichmäßig geformten Basaltsäulen, die ein Alter von etwa 60 Millionen Jahre aufweisen. Etwa die Halfte der Säulen sind sechseckig, einige haben jedoch vier, fünf, sieben oder acht Ecken. Die größten der Steinbrocken sind bis zu 12 Metern hoch und das Gestein ist an manchen Stellen bis 25 Meter dick. Der Giant’s Causeway führt etwa fünf Kilometer entlang der Klippen und endet im Meer.

Nach einer irischen Legende soll der Damm vom Riesen Finn MacCool erschaffen worden sein, der die Steine aufgetürmt hat, um trockenen Fußes nach Schottland marschieren zu können, wo er die Tochter des dort ansässigen Riesen ehelichen wollte.

Wissenschaftlich wird die Entstehung des Basaltdammes als natürliches Abkühlungsphänomen von heißem Magma betrachtet."

Es ist super beeindruckend, wenn man vor diesen riesigen, seltsam geformtes Steinsäulen steht, an denen sich die Wellen brechen. Noch viel beeindruckender ist es, drauzuklettern, den Wind zu spüren und aufs Meer zu schauen.
Schaut euch am besten die Bilder an:











Und den Hügel vom 3. Bild sind wir dann noch hochgeklettert - war recht anstrengend, aber dafür war die Aussicht von oben genial. Und da wir zwischendurch drei Regentropfen hatten, durften wir sogar einen schönen Regenbogen bewundern.







Habe ich schon erwähnt, dass es extrem windig war :-)?



Nach einem 2stündigen Aufenthalt mussten wir die traumhafte Küste leider wieder verlassen und sind über die Bushmills' Distillery zurück nach Belfast gefahren. An der Disterlly haben wir aus Zeitgründen leider nur kurz gestoppt und konnten leider keine Besichtigung machen. Aber trotzdem mal ein Bild :-):



Gegen 7 Uhr waren wir dann wieder in Belfast, wo wir uns zurück in den Bus nach Dublin gesetzt haben.
Da sind wir dann in unserer Wohnung um 11 Uhr recht erschöpft vom Wochenende aber mit vielen schönen Eindrücken ins Bett gefallen.

Ich könnte zwar noch ewig von unserem Ausflug schwärmen, aber leider muss ich jetzt in meine nächste Vorlesung.
Grüße in die Heimat und bis demnächst.

Freitag, 17. Oktober 2008

Besuch von meiner Familie

Und wieder ist ein einiges an Zeit vergangen und es Zeit für den nächsten Eintrag.
Dieses Wochenende waren meine Eltern mit meiner Schwester und deren Freund zu Besuch. Nachdem sie Freitag Nacht dank Flugverspätung sehr spät angekommen sind und wir alle erst gegen drei Uhr im Bett waren, haben wir uns entschlossen ein eher entspanntes Wochenendprogramm zu verfolgen.
Samstag sind wir gegen halb 12 aufgebrochen nach Newgrange. Das ist eines der größten antiken Kulturdenkmäler Europas und befindet sich ca. 45 Minuten nördlich von Dublin. Um genau zu sein ist es ein jungsteinzeitliches Ganggrab, ca. 5000 Jahre alt. Heute weiß niemand genau, warum es erbaut wurde, und vor allem wie, denn es wurde komplett ohne moderne „Technologie“ wie das Rad errichtet. Das faszinierendste ist aber, dass durch ein Loch über dem Eingang am Tag der Wintersonnenwende, dem 21. Dezember, für exakt 17 Minuten Licht fällt. Dies wird dann durch einen S-förmigen Gang im Inneren bis in eine Kammer am Ende des Ganges gebündelt. Wirklich faszinierend, wie die Menschen das vor 5000 Jahren so exakt gebaut haben…
Nachdem wir damit genug Kultur für den ersten Tag hatten, haben wir abends gemütlich im Appartment meiner Familie gekocht. Das war übrigens super – sehr geräumig, nett eingerichtet und mit allem, was man sich nur wünschen kann, ausgestattet.
Hier die Bilder:








Sonntag sind wir gegen Mittag aufgebrochen in ein Küstenstädtchen südlich von Dublin – Killiney. Hier waren wir ein wenig am Strand spazieren und haben die gute Seeluft genossen. Anschließend sind wir ein wenig durch die Stadt gelaufen und haben die Villen da bewundert – die Häuser sind zum Teil riesig mit tollen Grundstücken – so lässt es sich leben. Allerdings war das auch alles, was es in der Stadt gab – nicht mal ein Café ließ sich finden. So sind wir weiter gefahren in eine der größeren Küstenstädte – Bray. Hier konnte dann meine Schwester das Meer genießen, ihr Freund hatte Spaß damit, Steine ins Meer zu werfen, und der Rest von uns hat in der Zeit Kaffee getrunken, bevor es am Spätnachmittag zurück nach Dublin ging. Hier haben wir uns dann den Abend auf dem irischen Oktoberfest vertrieben – mit einer guten deutschen Currywurst und Weißbier.
Hier Bilder von Killiney:



Montags hatte ich dann leider den ganzen Tag Uni, sodass meine Familie alleine die Stadt erkundet hat. Tja, und Dienstag ging dann auch schon der Flieger Richtung Heimat.
Alles in allem war es ein richtig schönes Wochenende. Ich habe mich sehr über euren Besuch gefreut!
Abseits von Besuchen und Ausflügen gibt es auch noch die Uni… Hier habe ich so langsam auch was zu tun. In vier Wochen muss ich vier Hausarbeiten abgeben, mit denen sollte ich so langsam mal anfangen…
Heute war ich dann noch bei einer Dame von der Uni, die für die Undergraduate Business School zuständig ist. Und die hat grünes Licht gegeben, dass ich meine Klausuren noch vor Weihnachten schreiben darf. Eigentlich liegen die im Januar, aber mit „mildernden Umständen“ kann man die vorziehen – und als solche haben die mein Schulpraktikum anerkannt, das ich im Januar mache. Und das geniale ist, dass ich wohl Mitte bis Ende November fertig sein werde mit meinen Vorlesungen, dann noch 1-2 Wochen frei habe um zu lernen und dann Anfang bis Mitte Dezember meine Klausuren schreibe. Topp, oder?
Jetzt muss ich die ganze Sache nur noch mit der Graduate Business School abklären, da ich ja auch einen Master-Kurs mache. Ich hoffe mal, dass ich dann auch diese Klausur vorziehen kann.
Nächste Woche kriege ich dann bescheid, ob alles so klappt und wann meine Klausuren liegen.
Holger hat sich in der Zwischenzeit auch gut am Trinity eingefunden. So wie es aussieht, wird er zwei Marketing Kurse machen und zwei International Business Kurse (bzw. einer davon geht über Globalisierung). Er wird auch gut zu tun haben mit diversen Assignments, die zum Teil versprechen, recht aufwendig zu werden.
Abgesehen davon fühlt er sich aber sehr wohl an der Uni. Bei Gelegenheit schreibt er selbst ein bisschen ausführlicher über sein Uni-Leben.
So, jetzt komme ich zum Ende. Gleich kommt noch ein Freundin zum Kochen vorbei.
Liebe Grüße in die Heimat.

Donnerstag, 9. Oktober 2008

Wochenende und noch mehr Bilder

Nach einem tollen Wochenende mit Besuch von Mona und Tobi ist es wieder Zeit für ein paar Bilder (nachdem ich endlich geschafft habe, alle mal zu sortieren :-). Also kommt ihr auch in den Genuss von Bilder, die schon etwas älter sind).

Hier erst mal Bilder von Bray, einem Küstenstädtchen südlich von Dublin. Hier waren wir am 21.09.








Und am 20.09. waren wir im Phoenix Park. Der ist direkt in der Stadt Dublin und soweit ich weiß der größte Stadtpark Europas. Und da er so riesig ist haben wir es auch nur an den Rand geschafft - den Rest muss man dann mit Bus oder Auto machen ;-).









Und hier ein paar Bilder von Dublin und Umgebung:

Vor unsere Wohung:

Die Liffey



Christ Church Cathedral


Temple Bar


Trinity College





So, und nun die Bilder von unserem Wochenende.

Howth:

Eine Seekuh im Hafen









Und zum Abschluss Malahide





Sonntag, 5. Oktober 2008

Fresher's Week & der nächste Besuch

Nun hat auch für mich wieder der Ernst des Lebens begonnen. Beinahe jedenfalls. Vergangene Woche war die Fresher's Week, also die Einführungsveranstaltungen für die Erstsemester und Austauschstudenten. Speziell für die Austauschstudenten gab es drei Infomeetings, in denen allgemeine Dinge wie organisatorische Themen, Kurswahl, Leben am Trinity bzw. in Dublin usw. besprochen wurden. Daneben wurden Campus- und Bibliothekführung sowie Schulungen zum Intranet des Trinity angeboten. Insgesamt kann man sagen, dass all die Veranstaltungen gut organiesiert waren und man sich hier willkommen fühlt. Einen echten Mehrwert konnte das offizielle Programm trotzdem nur eingeschränkt bieten, da viele der wirklich wichtigen Informationen zuvor per E-Mail verschickt worden waren und so wenig Neues, dafür umso mehr Banalitäten erzählt wurden. Am Mittwoch stand zudem die Einschreibeprozedur auf dem Programm. Zum Glück war auch hier die Organisation vorbildlich, so dass ich bereits nach kurzer Wartezeit in der Schlange vor dem Gebäude und ein paar Minuten für die üblichen bürokratischen Formalitäten meinen Studentenausweis in Empfang nehmen durfte.

Neben diesen offiziellen Terminen gab es auch noch ein inoffizielles Programm. Die gesamte Woche über waren sämtliche Student Societies und Sports Clubs mit Ständen auf dem Hof des Trinity präsent und trotzten dort Wind und Wetter, um Mitglieder zu werben. Die Mitgliedschaft in den studentischen Organisationen kostet meist drei Euro. Dafür werden während des Semesters dann Vorträge, Pub-Crawls, Ausflüge, Planspielwettbewerbe und Ähnliches mehr organisiert. Zudem erhält man für den Mitgliedsbeitrag bei einigen Societies als Willkommensgeschenk eine Tüte mit Essensgutscheinen, Getränken, Kosmetikproben, Notizzetteln und was der Werbegeartikelmarkt sonst noch so bereit hält. Da uns empfohlen wurde, möglichst vielen Societies beizutreten, bin ich nun Mitlgied der International Student Society, der Business & Economics Society, der Entreprenieurial Society, der Management Science Society sowie des Climbing Clubs. Die International Student Society organisiert wohl einige Ausflüge zu den entfernteren Attraktionen Irlands und andere Social Events (hoffentlich nicht nur im Frühjahr und Sommer...) und da unsere Nachbarin hier Mitglied des Committees ist, war ein Beitritt ohnehin obligatorisch. Was die Wirtschaftsorganisationen so machen, muss ich wohl nicht näher erläutern. Gespannt bin ich aber vor allem auf das Klettern. Hier war die Mitgliedschaft mit fünf Euro zwar deutlich teurer als üblich, dafür darf man angeblich aber zweimal die Woche an die Kletterwand und bekommt die nötige Ausrüstung hierzu gestellt. Die Plätze in den Klettersessions sind jedoch durch die Größe der Wand begrenzt. Insofern hoffe ich einfach, nächste Woche einen Platz zu ergattern. Klettern will ich ja schon seit Jahren ausprobieren.

Aber wieder zurück zum eigentlichen Thema, der Fresher's Week. Die Student Union hat nicht nur diese Society & Club Fair organisiert, sondern auch Campusführungen angeboten und Gutscheine für Gratismittagessen uns Eiscreme ausgegeben. Somit war auch für das leibliche Wohl immer wieder gesorgt.

Natürlich habe ich während der Woche auch die drei anderen mannheimer Austauschstudenten, allesamt Bachelor, kennen gelernt und viele andere Neuankömmlinge am Trinity gegroffen. Die Deutschen dürften recht deutlich die größte Gruppe stellen, gefolgt von Franzosen, Nordamerikanern und einige Südeuropäern und Asiaten. Insgesamt sind rund 15 % der Studenten am Trinity Austauschstudenten.

Die Vorlesungen beginnen morgen früh, ich bin gerade dabei, mir meinen Stundenplan zusammen zu stellen.

Viel besser als die Fresher's Week war aber, dass Mona und Tobi von Mittwoch bis gestern zu Besuch waren. Die beiden kamen mittwochs ziemlich spät an, so dass die Nach wieder einmal recht kurz wurde. Zumal Jenny auf einer Party war und noch später nach Hause kam. Donnerstags musste ich noch ein paar Stunden an die Uni, was Mona und Tobi nutzten, um das Trinity mit der alten Bibliothek anzuschauen. Danach gab es dann eine kleine Sight-Seeing Runde durch Dublin. Freitags haben wir uns dann die Guinness Brauerei angeschaut, besser gesagt das sehr kommerziell aufgezogene Touri-Info-Museum. Insgesamt waren wir davon eher enttäuscht, am meisten gefallen hat uns der fantastische Ausblick von der "Gravity Bar" über Dublin und das Umland. Einfach herrlich, insbesondere, da der Himmel wolkenlos und die Sicht absolut klar war. Nachmittags waren wir dann in Howth, einem Ort auf einer Halbinsel nördlich von Dublin. Zwischen mehr oder weniger abgewrackten Fischkuttern haben uns im Hafen drei Seekühe begrüßt, die sich bereitwillig fotografieren ließen. Auch die Landschaft um Howth ist sehenswert, grüne Hügel und steile Klippen. Samstag Vormittag haben wir zunächst die restlichen Sehenswürdigkeiten in Dublin besucht und uns anschließend in den Zug nach Malahide gesetzt. Dieses Städtchen mit seinem Castle ist ein durchaus empfehlenswertes Ausflugsziel. Das kleine Castle liegt malerisch in einem riesigen Park, der neben einem Wald auch mehrere Sportplätze und einen Golfplatz zu bieten hat. Von dort aus sind wir vorbei an den typisch irischen, bunten Fassaden der zahlreichen Geschäfte zum Yachtclub gelaufen, wo wir bei einer Tasse Tee den Blick auf die Boote und das Meer genossen haben. Bis mittags hatte auch das Wetter wunderbar mitgespielt, es war zwar teils recht windig gewesen, aber immer trocken und oft sonnig. Dann kamen wir um eine Dusche aber nicht herum. Kürzere Schauer wurden zu Dauerregen und so wurden wir letztlich recht nass, als wir zum gebührenden Abschluss des Kurzbesuchs abends zu bzw. durch Temple Bar (DIE Pubmiele Dublins schlechthin) gegangen sind. Zunächst waren wir in The Temple Bar und konnten nach einigem Warten sogar einen Sitzplatz ergattern, von wo aus wir das Treiben auf der Straße und die vielen interessanten Menschen beobachten konnten. Anschließend sind wir in einen weniger überfüllten Pub weitergezogen, in dem Live-Musik gespielt wurde. Die Stimmung dort war wirklich gut. Die Leute klatschen und tanzen zur Musik, man wird von Fremden angesprochen, die einfach nur erzählen wollen. Außerdem gab es in dem Pub Coke in Glasflaschen, und zwar die auf denen der Cola Schriftzug direkt auf die Flasche gedruckt ist! Ich dachte schon, das gäbe es nicht mehr. Da musste ich mir gleich eine Flasche mitnehmen ;-). So hatten wir einen tollen Abschlussabend, bevor sich Mona und Tobi dann gegen drei Uhr zum Flughafen aufmachen mussten. Überhaupt waren die drei Besuchstage super schön.

Heute Mittag war ich dann erstmal ausgiebig joggen - übrigens bei strahlendem Sonnenschein -, um die Müdigkeit aus meinen alten Knochen zu bekommen. Und jetzt muss ich mir noch einen provisorischen Stundenplan für die erste Vorlesungswoche zusammenstellen. Jenny muss schon für ihren ersten Test morgen lernen...

Wie immer, schöne Grüße!

Mittwoch, 1. Oktober 2008

Bilder

Hallo,

ich dachte mir, ich stelle mal ein paar Bilder online von unserem Sonntagsausflug nach Waterford mit Kristina und Corinna:




































































Und damit ihr auch wisst, womit ich mir die Zeit sonst vertreibe: Kochen mit Leuten von der Uni :-):

Silke



















Sivli und Sofia:













Nina:





















Und das ist meine Uni:














So, und jetzt muss ich schnell in die Vorlesung!
Liebe Grüße in die Heimat!